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28.05.2014 20:54

Skisafari Sun Peaks / Whistler / Banff

Skisafari Sun Peaks / Whistler / Banff

Banff

Banff
Banff

 

Im Februar 2014 verschlug es uns nach Kanada um dort mal die Rockies im Schnee zu testen. Wir flogen nach Calgary und nahmen von dort ein Mietwagen. Dann ging es Richtung Banff ca 1:30 westlich von Calgary gelegen.
Genächtigt haben wir im Banff Aspen Lodge  ***+ mit einem wechselnden Fruhstücksbuffet und tollen Hot Tubs. Das Hotel ist gerade neu renoviert.
Banff ist eine suesse Stadt mit 3 Skiresorts (Sunshine Ville, Lake Louise und Norquay).
Sunshine Ville probierten wir direkt am ersten Tag aus, von 1600m auf 2600m. Ein Traum von Pulver und unendliche Weiten um Off Piste zu fahren. Überall findet man gute Möglichkeiten durch die Baeume zu fahren, was einem diese typische Gefühl von Freiheit gibt.
 
Sunshineville reicht einen Tag für den erfahrenen Skifahrer. Lake Louise testeten wir am zweiten Tag, da dieses Gebiet 50km von Banff entfernt ist, sollte man 45 min Fahrzeit rechnen.
Es ist ein Traum von Skigebiet. Pulver und wunderschöne lange Abfahrten Offroad Möglichkeiten wie Pisten.
 
Den letzten Tag schauten wir uns den Hausberg von  Banff an: Norquay.
Nach 2h hatten wir alle Pisten durch. Die Pisten sind eher anspruchsvoll, jedoch kein Gebiet um Offroad zu fahren. Man kann den Tag gut mit Sunshine Ville kombinieren, da die Skigebiete nur 15 min von einander entfernt sind.
 
Essensempfehlung in Banff:
 
ein Inder "Masala"
 
und ein Koreaner "Seoul country"
sowie ein Spanier "El Toro"
 

Sun Peaks

Nach 3 Skitagen fuhren wir weiter nach Sun Peaks. Es liegt 550 km weiter westlich von Banff. Mit dem Auto brauchten wir fast 9 Stunden. Wir hatten eine Sperrung auf dem Highway 1 wegen Lawinengefahr und haben mehrfach gehalten um uns die wunderbare Schneelandschaft anzusehen durch die wir fuhren. Ich weiss nicht wann ich soviel Schnee das letzte mal gesehen habe.

 

 

 

Gegen Abend kamen wir in unsere 2 te Unterkunft das Nancy Green Lodge ***+

 

 

 

Nancy Green gewann fuer Kanada 1968 bei der Olympiade und hat sich in diesem Ski Resort niedergelassen. An dem Hotel ist ein Restaurantangeschlossen.

 

 

 

Von diesem Hotel hat man eine wundervolle Möglichkeit für Ski-in, Ski-out .

Fast alle Hotels vor Ort haben kein Frühstück inkludiert. Hier sollte man also 10 Can Dollar pro Person pro Tag einkalkulieren. Im Ort gibt es für Frühstück diverse Koffeshops. 

Auch sollte man ggf nicht am Wochenende hier seine Zeit verbringen, da die Einheimischen natürlich wie bei uns sehr viel auf der Piste sind.

 

Als wir ankamen, hatten wir bis 5 Minuten vorher Herzsausen, dass wir kein Schnee haben. Auf den Strassen lag so gut wie nix. Als wir jedoch am nächsten Tag auf der Piste waren, konnte man gut fahren und selbst off Piste war viel möglich.

Also ein Schneeloch gefunden !

Wenn man es mit Östereich vergleichen würde, könnte man sagen bei so wenig Schnee auf der Piste  würde man auf Eis rutschen. Hier ist selbst bei wenig Schnee der Schnee  griffig und man kann gut fahren.

Aber am nächsten Tag war Neuschnee da und wir konnten das erstmal morgens unsere ersten Spuren in den Tiefschnee setzen.

Alles in allem ein wundersüßes Ski Resort mit einem sehr schönen Skigebiet.

Als Essenstip :
Steakhouse at Sun Peaks Lodge dort spricht man auch deutsch.

und im Restaurant von unserem Hotel ab 15h Chickenwings riesengross und die besten Tacos die ich je gegessen habe.

 

Whistler

Nach 3 Skitagen ging es weiter nach Whistler. Gespannt was uns der Pazifik fuer einen Schnee bringt. Denn Whistler ist der einzige Ort den wir gewählt haben ausserhalb der Rockis. Wir fuhren auf dem Highway 99, 440 km in 6h. Wieder durch sehr schöne Landschaften, aber auch 160 km in den Bergen bei wenig geräumten Strassen und 60 km/h. 

 

In Whistler angekommen bezogen wir das Aava Hotel****. Ein sehr schönes Hotel. Aber auch hier in Whistler gibt es selten Hotels mit Frühstück also wie schon in Sun Peaks pro Tag 10 Dollar Frühstück einplanen. 

Der Schnee ist hier nasser als in den Rockies. Trotzdem gut befahrbar und auch Whistler bietet Off Road Pisten.

An der Talstation wird ein Earlie Bird fuer 19.95 Dollar pro Person angeboten . Dies beinhaltet um 7:30 den Lift nehmen und auf der Mittelstation bekommt man ein Fruehstück und darf mit als Erster die Pisten runter düsen.

 

Als Restaurant hat uns das Tandoori gut gefallen (indisch).

 

Jetzt waren die Tage gezaehlt noch ein Zwischenstop in Vancouver, von dort geht der Flieger nach Hause und eben nach Seattle zum Outlet.

 

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13.05.2014 14:09

Rundreise Paris - Bordeaux - Madrid - Jerez - Malaga - Valencia - Andorra

Rundreise Paris - Bordeaux - Madrid - Jerez - Malaga - Valencia - Andorra

Es war mein Mann der im letzten Jahr beiläufig erwähnte, wollen wir nicht mal den Lars in Spanien besuchen, hm okay fliegen wir übers Wochenende zu Lars. Ne nicht übers Wochenende, lass uns doch mit dem Auto fahren…hm ok mit dem Auto. Nun Lars wohnt in Jerez de la Frontera ist dort mit einer Spanierin verheiratet und 17 Tage vor Ort fand ich nicht so spannend, also plante ich kurzum eine Rundreise für Tage die uns durch Frankreich, Spanien und Andorra führen sollte.

Nette Menschen auf der ITB Berlin unterstützten mich in dem Sie mir wertvolle Tipps gaben, die ich gerne auch weitergebe.

Also starteten wir mit dem Auto Richtung Frankreich. Jeder Stadt war maximal 600 km von einander entfernt. Erste Stadt war :

 

PARIS

Ich war vor 20 Jahren schon mal in dieser Stadt und fand Sie damals eher „nun einmal gesehen haben reicht“, aber man wird ja älter und das Auge nimmt plötzlich die Dinge ganz anders wahr. Des Weiteren hatte ich noch eine gute Freundin die öfter in Paris ist und uns zwei wertvolle Tips gab was man unbedingt an einem Tag sich ansehen sollte. Denn mehr zeit blieb uns nicht ich hatte für jede größere Stadt zwei Übernachtungen eingeplant, so dass man einen ganzen Tag hatte um Sightseeing zu machen.

Also wohnten wir im Courtyard Paris Arcueil ist einem netten Viertel etwas außerhalb der Stadt mit 15 min Fußweg zur Metro. Wo wir direkt aussteigen konnten am Montparnasse, wo wir mit dem ersten Tipp von Sandra die Tour starteten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tour_Montparnasse

Karten bekommt man hier http://www.tourmontparnasse56.com/de/

Das war schon mal ein super Tipp, da wir von dem Hochhaus eine super Aussicht auf ganz Paris hatten. Von dort begannen wir alles per Pedes. Wir liefen von dort in ca 30 Minuten zum Eifelturm. Direkt dort wechselten wir das Ufer der Seine und gingen erstmal in einer Seitenstraße etwas essen. Die Preise sind heftig in Paris das Weiß jeder, aber wir sind mit einem Salat und 2 Hähnchenbrustfilet satt geworden mit zwei großen Bieren lagen wir bei wir liefen in 55 €.

Dann starteten wir von dem Ufer direkt unsere Seine Rundfahrt auch das als Tipp wenn man nicht soviel Zeit hat. An der Pont de l´Alma stiegen wir in das Boot. 

Von hier bekommt man einen guten Einblick auf alle sehenswerte Gebäude.

Wieder am gleichen Ort ausgestiegen, machten wir de Fussweg weiter an der Seine wo es nette Aussteller anzusehen gibt sowie die unzähligen Brücken mit Liebesschlössern, wo man keine Brücke mehr sieht. Bis hin zum Louvre wieder über die Seine zum Notre Dame wo wir nach 18 km Fusweg in die Metro den Heimweg zum Hotel anfuhren :-))

In Summe waren wir mit einigen Bierpausen von 11 Uhr bis 19Uhr unterwegs.

 

Ich ging mit dem Gedanken aus dieser Stadt „Dich sehe ich wieder“. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Bordeaux.

BORDEAUX

Zu dieser Stadt fiel mir erstmal Rotwein ein  Zudem der Gedanke immer mehr aufkam, wenn schon mit dem Auto dann auch Rotwein mit nach Hause zu nehmen.

Die Hotels in Bordeaux waren zu Ostern mit 200€ pro Nacht aufwärts doch sehr teuer, so mieteten wir uns 30 min außerhalb in das Quality Suites Bordeaux Aéroport & Spa ein. Es sollte ein 4 Sterne Hotel sein, jedoch würde ich hier eher eine 3 geben und ggf. dafür das Marriott empfehlen.

Nix desto trotz hatten wir die Bus Linie direkt vor der Tür und konnten in 30 min in die Innenstadt kommen.

Die Innenstadt kann locker zu Fuß abgelaufen werden, am Abend fuhren wir mit dem Auto zum Strand ( ca 30 min, sehr touristisch ) und genossen dort ein Abendessen bei Sonnenuntergang. Dort aß ich das erste mal Tartar etwas grober und fand es sehr lecker mit einer Senf Dillsosse angemacht. Rund um Bordeaux gibt es sogenannte Châteaus die zum Weinkauf einladen, leider hatten alle zu, es war Ostermontag, also vertrösteten wir uns dann eben Wein aus Spanien mitzunehmen.

Der nächste Tag brachte uns nach Madrid.

 

 

MADRID

Auf diese Stadt war ich sehr gespannt, da ich schon 2 mal in Barcelona war wollte ich nun den Unterscheid wissen. Alles in allem kann man sagen, dass wirklich jede Stadt auf unserer Rundreise komplett anders aussah.

In Madrid wohnen wir im Melia, ein nicht ganz günstiges Hotel aber doch eines zum richtigen Wohl fühlen. 

Spannend daran war, dass wir genau in der Grand Via wohnten und auch von dort einen super Vorteil hatten alles per Fuß zu erkunden. UND wir hatten direkt das Museum de Jamon (Schinkenmuseum) im Nebenhaus. Hätten wir keine Empfehlung dafür gehabt, wir wären dort nicht reingegangen. Da der Einblick eher einem Fleischerladen glich, wenn man jedoch hinein ging eine Treppe nach unten zum Restaurant führte. Hier können wir wunderbar mit einer Käseplatte von 12 € und eine große Schinkenplatte für 4€ mit Bier für 1,20 € wundervoll schlemmen. Diese beiden tapas sollten uns von nun an täglich begleiten 

Die Innenstadt von Madrid schafft man auch in einem Tag zu Fuß, man muss aber auch mit ca km rechnen.

 

Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Jerez de la Fontera wo wir jetzt 3 Tage bei unserem Freund ausspannen wollten, jedoch kamen wir über Sevilla.......

 

SEVILLA

Diese Stadt war gar nicht geplant, aber es sollten eh noch zwei ungeplante Städte dazu kommen ….gut das wir angehalten haben, wir fanden ein Parkhaus und konnten auch von dort in 2 Stunden einen Einblick in diese Stadt erhalten, bevor uns die Uhrzeit ermahnte, dass wir ja jemand im Jerez hatten, der auf uns wartetet. Aber auf jeden Fall sehr sehenswert und auch diese Stadt werde ich noch einmal sehen.

JEREZ DE LA FONTERRA

Nun aber auf nach Jerez, ich hatte mit allem gerechnet aber nicht mit diesem strammen Programm, mit dem uns Lars 3 Tage erfüllte. Aber es war genau gut so, denn so sah man vieles was andere Touristen nicht sehen.

 

Als ich meine Reisevorbereitungen traf, fand ich eine Tropfsteinhöhle, da ich noch nie in einer war, mailte ich Lars kurzerhand meinen Wunsch diese zu besichtigen ohne die km zu erkunden.

ARACENA

Es zeigte sich das die Höhle in Aracena lag und dieser Ort mit dem Auto gut 1 eineinhalb Stunden Richtung Sevilla lag, aber mein Wunsch wurde mir erfüllt.

Die Höhle ist ein Traum und jeder der sich in der Nähe befindet, sollte sie besichtigen. Nachmittags nahmen wir wieder unsere Spezial Tapas ein und machten uns nachdem wir auch dieses Örtchen erkundet hatten auf den Heimweg.

 

Für den nächsten Tag hatten wir um 12 Uhr eine Reservierung in Jerez in einer Bodega, eine Sherry Brennerei. Die wohl bekannteste und immer noch in spanischer Hand verbliebenen. Ganze Kreuzfahrtschiffe gingen hin ein und aus. Zuvor kauften wir aber endlich unseren Rotwein ein, von denen wir jetzt Nächte probiert hatten.

Die Bodega macht auch deutschsprachige Führungen, welche ca 2 Stunden dauert, im Anschluss daran bekommt man zwei Sherrys zu Verkostung kann diese auch mit Tapas ordern für 15€.

Im Anschluss sorgt der Shop nochmal für volle Aufregung, denn wenn man hier geschickt ist bekommt man auch noch mal das ein oder andere Glas zur Verkostung. Wir haben direkt einen Lieblingssherry gefunden.

Abends führte der Weg nochmal durch das Jerez bei Nacht hier kann ich auf jeden Fall das Restaurant

………………….empfehlen, etwas höher preisig aber sehr lecker. Auf jeden fall kann man überall in Jerez für 6 € super satt werden. Selbst die Mochito Cocktailbar wollte nur 14€ für 4 Gläser.

Am nächsten Tag ging unsere Reise endlich weiter zur Küste. Auch hier führten uns Lars und Ana nochmals in ein kleines Dorf mit einem sehr zu empfehlenden Restaurant ( Lucía s/n, 11158 Santa Lucía / Vejer de la Frontera, Cádiz, http://www.lanuevatajea.es/

 

Unbedingt reservieren oder pünktlich um 1:30 dort sein.

 

 

MALAGA UND RONDA

Ab der Mittagszeit waren wir dann wieder rauf unserem Weg allein und fuhren ab Gibraltar die Küste Costa del Sol entlang bis kurz vor Malaga. Marbella ließen wir links liegen, da wir das bereits kannten. Für drei Tage hatte ich uns in das Hotel Polynesia 4**** Plus eingebucht, leider war ich nachdem die Zimmer grandios waren von Essen entsetzt, da wurden Engländer und Spanier mit billigem Fast Food abgefüttert. Gott sei Dank konnte man aufgrund des niedrigen Speisepreisspiegel draußen im Ort wunderbar essen, was wir dann auch machten.

Hätte ich vorher gewusst wie wunderschön Ronda ist hätte ich eine Nacht weniger dort gebucht und dafür eine Nacht Ronda geplant.

Aber Schritt für Schritt. Am ersten Tag blieben wir relaxt am Pool und ich untersuchte die Hotelanlage.

Am nächsten Tag stand fest, wir können nicht ruhig wir brauchen Aktion, ergo auf nach Ronda was ich eh im Auge hatte.

 

Von Malaga fährt man über Marbella mit dem Auto ca 1:30 H es gibt aber auch Ausflugsrouten nach oben. Auf dem Hinweg hat man eine malerische Aussicht vom Berg auf das Meer. In Ronda angekommen, fanden wir auch gleich ein Parkhaus um wieder unsere Füße zu bemühen. Eine wundervolle Stadt, malerisch und sehr idyllisch, wenn man den Chinesen aus dem weg geht  Für Wanderfans wird auch einiges geboten, da Rondaauf einem Plateau liegt und bestiegen werden kann. Außerdem gibt es sehr viele Ledergeschäfte wo man Schnäppchen machen kann.

Nach unseren üblichen Tapas, Käse und Schinken, beschlossen wir noch Malaga mit dem Sonnenuntergang anzusehen und waren mit einem Rundweg durch die Innenstadt auch nochmal 2 Stunden unterwegs.

 

VALENCIA

Diese Stadt habe ich mal auf einer Kurzkreuzfahrt kurz besucht und wusste, die muss ich mir nochmal genauer ansehen. Und richtig ich würde sagen Sie war neben Ronda das Highlight. Sehr begeistert hat mich das ausgetrocknete Flussbett in dem jetzt sehr viele Freizeitanlagen liegen. Sowie die alten Plätze und der wahnsinnige breite Strand. Auch diese Stadt braucht mindestens einen Tag wenn nicht sogar 2 wenn man sich auch das Moderne ansehen will. Als Hotel Tipp eindeutig das Melia oder das Hotel Sorolla mit einem sehr tollem Frühstück. 

Man liegt zwar etwas außerhalb, aber mit guter Anbindung an die Metro mit der gelben Linie in 3 Stationen im Zentrum oder mit der Tram hinter dem Hotel in blau ca 35 Minuten zum Strand. 

Zum relaxen nach dem Sightseeing hat das Hotel einen schönen Außenbereich mit Pool, wo man auch im April schon schön die Sonne genießen kann. Im Innenhof gibt es übrigens ein Restaurant wo man ein Glas Rotwein und Bier für 3,50€ bekommtJ  

 

Nun hieß es langsam Abschied nehmen, noch ein letzter Halt in Andorra sollte uns über die Berge wieder nach Deutschland bringen.     

 

ANDORRA LA VELLA

 

Andorra überraschte uns mit fast 15 Grad weniger, was jedoch nicht schlimm war , da wir so langsam so Sightseeing müde waren und zum Glück die letzte Stadt Lyon abgesagt hatten.

Also genossen wir unser schönes Holiday Inn und gingen einen Rundgang durch die Stadt, die auch zum Maifeiertag gerammelt voll war mit kaufhungrigen Leuten, die nach Schmuck und Parfüm Ausschau hielten.

 

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18.02.2014 20:04

Andalusien, Spaniens Blüte

  

Der Frühling ist die schönste Zeit an Europas Südspitze – auch wenn Entscheidungen gefordert sind: Sevilla oder Granada? Strand oder Sierra? Mittelmeer oder Atlantik?

Granada, und damit die weltberühmte Alhambra, stellt sich als erste Assoziation ein, wenn von Andalusien die Rede ist. Schließlich besuchen jährlich Millionen Touristen die Palastanlage, Zentrum des arabischen Reiches Al-Andaluz der Nasriden. Tatsächlich ist der maurische Einfluss – von Tarifa in der Provinz Cádiz aus ist die afrikanische Küste nur 14 Kilometer entfernt – in ganz Andalusien nach wie vor prägend. Beinahe 800 Jahre herrschten die Muslime, seit sie 711 die Meerenge überschritten. Nicht nur in den Städten, auch entlang der rund 200 Kilometer langen Route der weißen Dörfer in den Bergen Andalusiens hat die Kalifatszeit ihre Spuren hinterlassen. In Arcos de la Frontera wirken die würfelförmigen Häuser wie ans Felsplateau geklatscht, während Ronda von der 100 Meter tiefen Schlucht des Rio Guadalevin geteilt wird. In Grazalema wiederum machen vor allem Mountainbiker und Wanderer Station. Wobei auch für Shopping in der wildromantischen Sierra gesorgt ist; in Ubrique etwa lockt der Werksverkauf der über 100 lederverarbeitenden Betriebe.

Stadt Sevilla: UNESCO-Weltkulturerbe, Kathedrale Santa Maria (drittgrößte Kathedrale der Welt!), mittelalterlicher Königspalast Alcazar, Plaza de America, Giralda Glockenturm
Stadt Granada: UNESCO-Weltkulturerbe, einzigartige Festung Alhambra mit Generalife-Gärten, Albaicin (maurisches Viertel)
Stadt Jerez: Sherry-Weinkellerei und Flamenco-Vorführung
Stadt Cadiz: Kirche des heiligen Kreuzes (13. Jh.), TorrTavira (Aussichtsturm), Die Heilige Höhle (Gemälde von Francisco Goya), Altstadtstrand Playa la Caleta
Stadt Cordoba: UNESCO-Weltkulturerbe, Mezquita Kathedrale (ehemalige maurische Hauptmoschee), Römische Brücke über den Guadalquivir, Festung Alcazar de los Reyes Cristianos (14. Jh.)
Bergdorf Alfarnatejo: Route der Felsenklippen Städtchen Ronda: historische Brücke Puente Nuevo

Fazit: Andalusien ist etwas für Kultur-Liebhaber und sollte am besten zwischen März und Mai besucht werden. Für eine Rundreise empfiehlt sich ein Mietwagen zu nehmen.

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12.02.2014 10:12

Under construction!!!

Wie Ihr seht, bin ich gerade dabei das ganze etwas professioneller zu gestalten...also habt bitte Geduld :-)

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12.02.2014 09:56

Erster Beitrag

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